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Katastrophenschutz am Airport Frankfurt
Mainz, 08.09.10 - Zu einer Weiterbildung in Sachen Krisenmanagement und Katastrophenschutz fanden sich Anfang September rund dreißig Reservisten der Kreisverbindungskommandos Mainz, Worms, Alzey-Worms und Bad Kreuznach am Frankfurter Flughafen ein. Zunächst konnte sich die Gruppe in einer der drei Feuerwachen am Flughafen ein Bild von den Einsatzgrundsätzen und den Einsatzmöglichkeiten der Flughafenfeuerwehr machen, die sich an realistischen Übungszenarien regelmäßig für Ernstfälle vorbereitet.
Welche Auswirkungen Aschewolken, Pilotenstreiks, Krankheitserreger oder Tsunamis auf den Flughafenbetrieb haben können und wie rasch der Airport unmittelbar von solchen Ereignissen betroffen ist, schilderte eindrücklich und anhand von zahlreichen Beispielen Jens Sanner vom Airport Security Management. Er machte gleichzeitig deutlich, dass die vielen im Notfallmanagement Beteiligten als eingespieltes Team effizient und zielgerichtet zusammenwirken. Das zeige sich nicht nur bei Übungen, sondern auch bei fast einem Dutzend Ernstfällen in jedem Jahr.
Aufgaben und Gliederung der Zollverwaltung, die mit rund 1000 Mitarbeitern am Flughafen präsent ist, schilderte Christine Kolodzeiski vom Hauptzollamt Frankfurt. Dabei wurde deutlich, dass der Frankfurt Airport nicht nur einer der größten Passagierflughäfen Europas ist, sondern auch einer der bedeutendsten Umschlagplätze für Luftfracht jeder Art.
Die Veranstaltung, organisiert von Oberstleutnant d.R. Dieter Garms (Leiter KVK Stadt Mainz) und Zollhauptsekretär Roland Koch fand bei den Teilnehmern wegen ihres informativen und unterhaltsamen Charakters ein durchweg positives Echo. Die ausschließlich aus Reservisten aufgestellten Kreisverbindungskommandos dienen der zivil-militärischen Zusammenarbeit und sollen im Katastrophenfall Hilfseinsätze der Bundeswehr koordinieren, wenn die zivilen Organisationen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen.
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