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Katastrophenschutzübung WEIHWASSER – KVK Worms übt den Hochwassereinsatz 04.-05. Juli 2010... Hochwasser in Worms am Rhein.
Alarmierende Nachrichten aus Baden-Württemberg. Das Hochwasser steigt schneller als vorhergesagt und bedroht weite Teile der Wormser Altstadt und Rheindürkheim. So oder ähnlich könnte ein Szenario für Hochwasser aussehen. Das Kreisverbindungskommando Worms wird alarmiert und macht sich einsatzbereit. Im Rahmen einer zweitägigen Kurzwehrübung auf der Burg Herzberg in Nordhessen wurde der reale Hilfseinsatz von den Soldaten des KVK Worms durchgespielt und Abläufe und Meldeverfahren eingeübt.
Vor Beginn der eigentlichen Übung erfolgte unter fachkundiger Leitung von OTL von Dörnberg eine Führung durch die gesamte Burganlage. Die Burg Herzberg ist seit dem 15. Jahrhundert der Stammsitz der Familie von Dörnberg und so erfuhren die Angehörigen des KVK Worms nicht nur Interessantes aus historischer und militärischer Sicht der Geschichte der Burg, sondern auch noch die eine oder andere Anekdote aus dieser bewegten Zeit.
Die Katastrophenschutzübung WEIHWASSER gliederte sich in die Abschnitte „KVK im Grundbetrieb und „Einsatz bei einer Hochwasser-Großschadenslage.
Im ersten Übungsabschnitt wurden nochmals die allgemeinen Aufgaben eines KVK angesprochen, gesetzliche Grundlagen wiederholt und vertieft und aktuelle Themen und Aufgabenbereiche der zivil-militärischen Zusammenarbeit angesprochen.
Im zweiten Übungsabschnitt wurde das KVK alarmiert, die Einsatzbereitschaft hergestellt und die erforderlichen Maßnahmen gemäß der Übungslage eingeleitet. Als Fachberater des zivilen Katastrophenschutzstabes wurden schnell Aufgaben und Anfragen zur Unterstützung an uns herangetragen, die zügig abgearbeitet werden mussten, um die zivilen Hilfskräfte schnellstmöglich unterstützen zu können. Das Landeskommando Rheinland-Pfalz musste mit Informationen versorgt werden, damit Entscheidungen der vorgesetzten Kommandobehörden vorbereitet werden konnten.
Am Rahmen der Lageentwicklung wurden Einheiten der Bundeswehr in Marsch gesetzt, um das THW und die Feuerwehr bei ihren schwierigen Aufgaben zu unterstützen.
Alle Übungsaufgaben wurden von den Arbeitsgruppen erfolgreich bewältigt und das, zum Glück nur fiktive Rheinhochwasser war so schnell verschwunden, wie es gekommen war. Eine Übung, die viele Fragen beantwortete, aber auch Fragen aufgeworfen hat. Übung macht den Meister und daher wird es auch nicht die Letzte gewesen sein.
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